15 Minuten für Dorothea
Bisher habe ich hier einfach drauflos geschrieben. In den letzten Tagen hatte ich bedenken, ob ich das einfach so weiter machen kann. In meinem Kopf spukten mehrere Gedanken und Sorgen herum. die sich im wesentlichen darum drehen, inwieweit das, was ich hier schreiben, Relevanz und Qualität haben muss. Ich begann meinen Blog am Tag nach der Bundestagswahl. Irgendwie hatte ich das Gefühl darüber etwas schreiben zu müssen, weil es eben das Thema ist, das alle interessiert, und alle anderen Themen unwichtig waren. In meinem ersten Beitrag wollte ich dann auch etwas dazu schreiben, oder besser ausgedrückt: Der Ausgang der Wahl und die Reaktionen darauf, brachten mich auf die Idee mit der Kleiderfrage. Mich interessierte aber nich die Wahl an sich, sondern nur die Umsetzung dieser Idee. An den folgenden Tagen hatte ich auch das Gefühl zur politischen Lage Stellung nehmen zu müssen. Dabei ist das nicht die Idee oder das Ziel meines Weblogs. Deshalb will ich heute schreiben, wie und warum ich diesen Weblog eigentlich führen wollte.
Zunächst ein Geständnis: Ja, ich träume davon schreiben zu können, so richtig gut, um andere Leute zu begeistern und davon leben zu können. In meinem Bücherregal habe ich einige Bücher zum Thema "Schreiben". Das Werk, das von allen mich bisher am meisten beeinflusst hat, ist "Schriftsteller werden" von Dorethea Brande. Sie hat mir die Augen geöffnet, worauf es ankommt, wenn man Schriftsteller werden will: Schreiben, Schreiben, Schreiben. In ihrem Buch schreibt sie, dass sich das Unterbewusstsein erst daran gewöhnen muss, sich durch schreiben auszudrücken. Als Übung dazu empfiehlt sie, dass man zunächst jeden Morgen nach dem Aufstehen - vor Duschen und Frühstück - eine viertel Stunde schreiben soll: Aufwachen, Aufstehen, Schreiben, egal was, Hauptsache: Schreiben. Das habe ich ungefähr einen Monat durchgehalten. Irgendwann kam mir dann die Idee diese Übung in Form eines Weblog zu machen, also jeden Morgen nach dem Aufstehen eine viertel Stunde einen Beitrag zu schreiben. Das ist der eigentliche Zweck dieses Weblogs: Schreiben, egal was, Hauptsache schreiben! Das hat folgende Konsequenz: Meine täglichen Beiträge hier haben keinerlei Qualitätsansprüche. Sie entstehen spontan aus dem, was mir gerade durch den Kopf geht, manchmal (meistens?) kann ich dann nur stammeln, mühsam ein paar Buchstaben zusammen kratzen, aber manchmal (selten!) erwische den Zipfel eines Textes, einer Geschichte, da funkelt zwischen dem Schutt und dem Geröll, das ich zur Seite schaufle, etwas auf, roh, ungeschliffen, das mehr werden muss als ein hingerotztes Fragment. Je länger ich diese Übung mache, desto mehr kommt es mir vor, als ginge ich täglich in ein Bergwerk, um dort nach ideen für Texten zu graben.
So viel dazu, warum ich hier schreibe. Meine Gedanken und Sorgen, von denen ich am Anfang schrieb, haben einen Ursprung: Ich dachte tagsüber darüber nach, was ich hier schreiben könnte, scheute mich davor, zu stammeln oder Buchstaben zusammenzukratzen. Ich hoffe: ich überwinde diese Scheu!
Zunächst ein Geständnis: Ja, ich träume davon schreiben zu können, so richtig gut, um andere Leute zu begeistern und davon leben zu können. In meinem Bücherregal habe ich einige Bücher zum Thema "Schreiben". Das Werk, das von allen mich bisher am meisten beeinflusst hat, ist "Schriftsteller werden" von Dorethea Brande. Sie hat mir die Augen geöffnet, worauf es ankommt, wenn man Schriftsteller werden will: Schreiben, Schreiben, Schreiben. In ihrem Buch schreibt sie, dass sich das Unterbewusstsein erst daran gewöhnen muss, sich durch schreiben auszudrücken. Als Übung dazu empfiehlt sie, dass man zunächst jeden Morgen nach dem Aufstehen - vor Duschen und Frühstück - eine viertel Stunde schreiben soll: Aufwachen, Aufstehen, Schreiben, egal was, Hauptsache: Schreiben. Das habe ich ungefähr einen Monat durchgehalten. Irgendwann kam mir dann die Idee diese Übung in Form eines Weblog zu machen, also jeden Morgen nach dem Aufstehen eine viertel Stunde einen Beitrag zu schreiben. Das ist der eigentliche Zweck dieses Weblogs: Schreiben, egal was, Hauptsache schreiben! Das hat folgende Konsequenz: Meine täglichen Beiträge hier haben keinerlei Qualitätsansprüche. Sie entstehen spontan aus dem, was mir gerade durch den Kopf geht, manchmal (meistens?) kann ich dann nur stammeln, mühsam ein paar Buchstaben zusammen kratzen, aber manchmal (selten!) erwische den Zipfel eines Textes, einer Geschichte, da funkelt zwischen dem Schutt und dem Geröll, das ich zur Seite schaufle, etwas auf, roh, ungeschliffen, das mehr werden muss als ein hingerotztes Fragment. Je länger ich diese Übung mache, desto mehr kommt es mir vor, als ginge ich täglich in ein Bergwerk, um dort nach ideen für Texten zu graben.
So viel dazu, warum ich hier schreibe. Meine Gedanken und Sorgen, von denen ich am Anfang schrieb, haben einen Ursprung: Ich dachte tagsüber darüber nach, was ich hier schreiben könnte, scheute mich davor, zu stammeln oder Buchstaben zusammenzukratzen. Ich hoffe: ich überwinde diese Scheu!
sarah.tegtmeier - 2. Okt, 23:42